Die 5. Mehrtagestour des Vereins hat in der Zeit vom 17.02. – 23.02.2013 stattgefunden und führte 55 Mitglieder und Angehörige weg vom tristen Hunsrückwetter an die Blumen Riviera und Cote d‘ Azur. Die Reise stand unter dem Motto „Zitronenfest in Menton“ und war mit zahlreichen Ausflügen sowohl an der italienischen wie französischen Küste verbunden und wie erhofft, hatte der Wettergott auch ein Einsehen und verwöhnte uns mit reichlich Sonnenschein.

Stadtrundfahrt und kurzer Aufenthalt in Genua, der Kolumbusstadt, mit einem Abstecher nach Rapallo und Schifffahrt nach Portofino mit Spaziergang durch das verträumte Städtchen, San Remo, einschl. Stadtspaziergang und Besuch einiger interessanter Bauwerke, wie Markthalle, russ.-orthodoxer Kirche, Casino usw. und weiter nach Dolcheaqua, einem Dörfchen mit verträumten engen Gassen und einer alten Römerbrücke und Besuch eines Weingutes mit Weinprobe und Olivenölverkostung waren die Stationen auf der italienische Seite.

Monte Carlo mit Botanischen Garten, der sich an die Hänge des Fürstentums schmiegt, und Wachablösung vor dem Grimaldi-Palast, das Oceaneum, wohl schönste Aquarium in Europa sowie Besuch der Kathedrale waren kombiniert mit dem Besuch des Zitronenfestes in Menton, das passend zur 80. Wiederkehr unter dem Motto stand „In 80 Tagen um die Welt“.  145 Tonnen Zitronen und Orangen schmückten den Park und die aufwendigen Gebilde zum vorgenannten Thema. Ferner wurde die gleichzeitig stattfindende Orchideenschau im benachbarten Europa-Palast besichtigt. Auf dem Weg zur „Blumenschlacht“ in Nizza, einem nachmittäglichen Umzug mit prachtvollem Blumenschmuck und herrlichen Fußgruppen, wurde noch ein Abstecher in einer Parfumfabrik gemacht. Hier erfuhr man etwas über die Herstellung und der Begabung von weltweit nur ca. 150 Personen, die innerhalb kürzester Zeit aus Parfums die enthaltenen Grundstoffe erkennen und benennen können.

Das Künstlerdorf St. Paul de Vence, ebenfalls mit seinen engen Gassen und den schönen Kunstgewerbegeschäften sowie Grab des am 28.03.1985 verstorbenen Künstlers Marc Chagall, der auch durch seine Fenster in der St. Stephan-Kirche in Mainz, hier sehr bekannt ist, wurde in Verbindung mit der Fahrt nach Cannes erwandert. Neben einem Stadtspaziergang durch die Stadt Cannes zum Filmpalast und auch zu der Markthalle, stand eine Schifffahrt um die der Stadt vorgelagerten Inseln, St. Honorat und St. Marguerite. In der Festung auf St. Marguerite saß einst der Mann mit der eisernen Maske ein.

An all den Tagen wurden wir von der erfahrenen netten Reiseleiterin, Christel, begleitet, die uns viel über Land und Leute sowie der Historie der Gegend erzählen konnte. Ein Ligurischer Abend in unserem Hotel, in  Borgio Verezzi, rundete das Programm ob, bevor wir nach all den erlebnisreichen Tagen wieder die lange Bus-Heimreise in unsere verschneite Heimat antreten mussten. Es waren schöne, wenn auch etwas anstrengende, Tage, die wohl alle Mitreisenden in noch langer Erinnerung bleiben werde.

Kommentare geschlossen.