13. Oktober 2019 · Kommentare deaktiviert für Rhein-Hunsrück-Wasserversorgung · Kategorien: Allgemein

Wo kommt es her?

Wie gut ist es?

Zu diesem Thema haben sich 25 Mitglieder der BSG Emmelshausen zu einer Informationsveranstaltung bei der Rhein-Hunsrück-Wasserversorgung in Dörth eingefunden. Herr Liehr, Werkleiter bei RHW, und zwei seiner Mitarbeiter, klärten die Besucher sehr ausführlich über die obigen Fragen auf und gaben umfassende Auskünfte über die vielfältigen, gestellten Fragen. Alle waren sehr überrascht zu erfahren, das unser gutes Trinkwasser, weit über das gesetzliche vorgeschriebene Maß, mit über 600 Proben jährlich überprüft wird. Ebenso überrascht waren die Teilnehmer, als sie in der „Überwachungszentrale“ das riesige Mosaik-Schaubild mit dem komplett dargestellten Verteilungsgebiet, bis zu den örtlichen Hochbehältern, zu sehen bekamen. Über ein Schaubild mit der Abbildung des Höhenprofils wurde dann dargestellt, dass das Wasser nur 4 mal durch die Pumpen bewegt werden muss. Erstmalig aus einem der 8 Tiefbrunnen zum Wasserwerk in Ko-Bubenheim, von dort, durch die Mosel, dann zum Hochbehälter „Silberberg“, in der Nähe vom „Dieblicher Berg“ und dann letztmalig vom Hochbehälter Hellerwald, im Industriegebiet von Boppard-Buchholz, zum „Hochbehälter Mitte“, im Wald zwischen Pfalzfeld und Lingerhahn.

Von diesen Hochbehältern werden dann die angeschlossenen Gemeinden im freien Fall versorgt, hierbei erfüllt der „Hochbehälter Mitte“ die hauptsächliche Versorgung. Bei Kaffee und natürlich frischen Rhein-Hunsrück-Wasser wurde dann auch über die Entstehung der heutigen RHW berichtet, wobei ein Teilnehmer aus den Anfängen einiges berichten konnte, da er damals über seinen Arbeitgeber mit der Gründung, der damaligen „Rhein-Höhen-Wasserversorgung“, heute RHW, sehr verbunden war und für die Steuerung der Versorgungspumpen und Installation im „alten“ Verwaltungsgebäude, das zwischenzeitlich dem Erdboden gleich gemacht wurde, in der Gemarkung Ko-Bubenheim, eingebunden war. Nach dem informativen Vortrag machten sich alle Teilnehmer auf den Heimweg mit der Überzeugung in Zukunft weniger „Mineralwasser-Kisten“ zu schleppen und lieber dafür das gute „Kranen Wasser“ zu trinken.

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